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Christine Clauß

Christine Clauß,
Sachsische Staatsministerin für Soziales

„Die Leipziger Propsteigemeinde hat in ihrer Vergangenheit unglaublich viel Geduld aufbringen müssen: Lange dauerte es, bis sich in ihr nach der Reformation die Katholiken Leipzigs 1710 zusammenfanden. Dann war sie lange ohne eigenes Gotteshaus an wechselnden Orten oder zu Gast in anderen Kirchen untergebracht. Erst 1847 entstand die Propsteikirche in der Innenstadt. Nach deren Zerstörung 1943 dauerte es schließlich lange 40 Jahre mit vielen erfolglosen Anläufen, bis dann 1983 der sozialistischen Obrigkeit eine Kirche abgerungen werden konnte. Dass sie auf untauglichem Baugrund entstehen musste, mag Zufall gewesen sein - oder auch nicht. In all’ den langen Jahren gab es ein fruchtbares und brüderliches Miteinander zwischen Katholiken und Protestanten, die der Propsteigemeinde aushalfen, wo sie konnten. Das war vorbildlich. Ich wünsche der Propsteigemeinde, dass ihr Werk gelingt und dass an der Nonnenmühlgasse ein anziehendes Gotteshaus entsteht, in dem diese geduldige Gemeinde nun eine endgültige Heimat finden kann.“
 
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